Gesundes Essen &
Nachhaltigkeit

Wir unterstützen
Slow Food

Traditionelles Handwerk - unsere Verpflichtung

Wir, als traditionelle Handwerksbäckerei, sind maßgeblich an der nachhaltigen Entwicklung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Mehrwerten in den Regionen des Landes beteiligt.

Wir „verbacken“, „verwurschteln“, „vergären“ nicht preis(geiz)günstig.

Denn wir bürgen

  • mit unserem Namen (der ein Gesicht hat)
  • mit unserer Familie
  • mit unseren langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (für welche wir in einer sehr engen sozialen Verantwortung stehen)
  • mit der Verbundenheit zur Region (regionalen Zulieferern)

für unsere mit Herz und Verstand handwerklich hergestellten guten Spezialitäten.

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Transparenz schaffen

Konsumenten sind heute sehr gut informiert, wenn es um das Thema Ernährung geht. Viele möchten wissen, was in den Backwaren steckt, die wir täglich anbieten.

Dem können wir Abhilfe schaffen, sprechen Sie uns an, fragen Sie uns, gerne kann man sich auch selbst ein Bild über unser Handwerk machen, indem man uns in der Backstube „über die Schultern schaut“.

Ein kritischer Blick

Der Verbraucher kann nicht erkennen, wenn ein „Bäcker“ seine Laugengebäcke, Berliner, Weihnachtsplätzchen, etc… einfach nur zukauft, vor Ort fertig bäckt oder gar nur aus der Verpackung holt, und es als lose Ware verkauft. Diese Ware wird dann noch zum gleichen Preis, wie die wirklich handwerklich hergestellten Backwaren vom Handwerksbäcker, verkauft.

Wäre es nicht besser, auch einmal hier eine Lanze für diejenigen zu brechen, die ihr Handwerk wirklich noch ausüben? Und wäre es nicht ehrlicher und transparenter für den Endverbraucher, wenn an der Laugenbrezel, die zugekauft wurde, ein Vermerk ist „zugekaufte Handelsware“?

Auch wird dem Endverbraucher von verschiedensten Discountern vorgetäuscht, dass dort in einem Automaten „frisch gebacken“ wird. Das darf dann sogar mit diesen Worten deklariert werden. Es wird mit den Backwaren so kommen, wie mit der Milch… denn die kommt ja mittlerweile aus dem Tetrapack und nicht mehr von der Kuh.

Fabriken mit Laufbändern sind nicht geeignet für den gewöhnlichen Brot-Teig. Er würde Zahnräder verkleben und so die Produktion lahm legen. Die Industrie bedient sich deshalb genetisch modifizierter Enzyme, die den Teig weniger klebrig, länger haltbar und rundum optimaler machen. Das hat mit Natürlichkeit nur noch wenig zu tun. In Zutatenlisten müssen die Enzyme nicht deklariert werden, angeblich zerfallen sie beim Backvorgang und sind für den Verbraucher nicht schädlich. Groß angelegte Studien gibt es darüber jedoch noch keine und die Branche gibt sich verschwiegen.

Damals, früher, als es z.B. noch in jedem Dorf (fast) einen Bäcker, einen Metzger, einen Landwirt, der seine  Hausschlachtungen machen durfte – gab es da irgendwelche Lebensmittelskandale und Menschen mit vielen Unverträglichkeiten und Allergien?

 

Wissen die Endverbraucher wie viele Teiglinge (Brötchen, Croissant, …) mittlerweile importiert werden?
Und klar, dieses Importgehabe gibt es nicht nur im backenden Handwerk. Fakt ist, dass die Endverbruacher dies wahrscheinlich nicht wissen, da es da so einen „Trick“ gibt – sobald die Waren in Deutschland fertig gebacken oder verpackt werden, muss nicht mehr deklariert werden, woher diese kommt. Diese Art von Verbrauchertäuschung ist zulässig, leider. Hier zwei Zahlen, die das verdeutlichen sollen…

120.000 Tonnen

Jährlich gelangen mehr als 120.000 Tonnen Teiglinge und Backmischungen nach Deutschland, und der Trend zeigt nach oben. – Gigantische Warenströme ohne Transparenz und Kontrolle.

10.100 Backbetriebe

Von 55.000 backenden Betrieben in (West-) Deutschland vor sechzig Jahren sind heute noch gut 10.100 in (Gesamt-) Deutschland übrig, und wir sind stolz darauf mit dazu zu gehören.
2013 wurde „die Deutsche Brotkultur“ durch die nationale UNESCO-Kommission zum immateriellen Kulturerbe erkoren.

Wir wollen mit gutem Beispiel voran gehen, die Verbraucher Kunden aufklären, einen Kontakt zu ihnen herstellen, einmal mehr sagen, warum es so wichtig ist, sich um seine „Über“Lebensmittel zu kümmern!

Mit Slow Food gelingt uns das „eine gute Scheibe“ mehr!